Der Zynische Blick des Beobachters

Jede Woche sehe ich dasselbe Drama. Dies geschieht dort, wo Menschen Probleme lösen wollen. Ich sehe Menschen, die Partner suchen. Doch sie suchen in Wahrheit einen faulen Kompromiss. Dieser richtet sich gegen ihre Leere. Folglich wollen sie keinen Gefährten. Stattdessen wollen sie Zuflucht vor ihrer Schwäche.

Unsere Gesellschaft verkaufte die größte Lüge. Sie behauptet, Liebe sei der Schlüssel zum Glück. Allerdings sehe ich die rohe Wahrheit durch meine Analyse. Tatsächlich kommen zwei Menschen zusammen, die ihr Leben nicht geordnet haben. Im Gegenteil, sie erschaffen keine Einheit. Vielmehr erschaffen sie doppeltes Elend.


Das Szenario der Barbarei: Die Falle des Unfertigen Selbst

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie weigerten sich jahrelang, Ihr „Haus“ aufzuräumen. Das heißt, Ihre Existenz ist ein großes Chaos. Es ist voller Ängste, Probleme und „Schutt“. Sogleich treffen Sie jemanden.

Einen anderen Menschen in dieses Chaos einzuführen, ist nicht romantisch. Vielmehr ist es ein großer Fehler. Speziell bürden Sie ihm eine Last auf. Er soll die Fehler verwalten. Er soll Ihre Ängste beheben.

Hierin liegt das Problem: Deshalb, wenn Sie warten, jemanden zu treffen, um dann mit dem Leben anzufangen, ist das Missbrauch. Aufgrund dessen führt diese Abhängigkeit zu Unglück. Dies ist mathematisch präzise. Aber warum? Kein Mensch kann die Last tragen, einen anderen ganz zu machen.


Die Sarkastische Herausforderung: Haben Sie Ihr eigenes Zimmer aufgeräumt?

Jene, die den „Erlöser“ suchen, weichen der einzigen Frage aus: „Habe ich die Arbeit an mir selbst geleistet?“

Daher ist die Anforderung klar. Zuerst müssen Sie einen starken Charakter aufbauen. Dieser Charakter muss stark sein, um alleine zu stehen. Außerdem muss er Struktur anbieten. Er darf keine Unterstützung fordern.

Folglich ist dies die minimale moralische Voraussetzung, um jemanden in Ihr Leben einzuladen.


Der Wichtige Check: Die 4 Fordernden Fragen

Vor der Verpflichtung ist eine Selbstinventur sinnvoll. Insbesondere bevor Sie Ihre Zeit und die Zeit des anderen verschwenden. Demnach ist dies die notwendige Prüfung Ihrer Seele.

Zusammenfassend öffnen Sie die Tür zur Klarheit. Dies geschieht, indem Sie sich diesen Fragen ehrlich stellen. Diese Klarheit ist nötig, um eine feste Basis zu schaffen:

  • 1. Die Herausforderung der Wahrheit: „Was ist die härteste Wahrheit, die Sie sich selbst nur schwer eingestehen? Haben Sie sich verpflichtet, ihr ohne den Partner entgegenzutreten? (Selbsterkenntnis).
  • 2. Die Feste Basis der Existenz: „Wenn der Partner morgen verschwinden würde, hätte Ihr Leben genug Basis und Sinn? Könnten Sie ehrenhaft weiterleben?“ (Stärke der Basis).
  • 3. Die Akzeptanz: „Was ist der schwierigste Teil seiner Persönlichkeit, den Sie akzeptieren? Können Sie dies tun, ohne ihn zu korrigieren?“ (Prüft die Wahre Akzeptanz).
  • 4. Die Verantwortung für das Gestern: „Haben Sie die Verantwortung für alle Fehler in Ihrer früheren Beziehung übernommen? Oder suchen Sie einen neuen Sündenbock? (Prüft die Reue).

Schlussfolgerung: Der Akt der Wirklichen Stärke

Wahre Liebe ist kein Versteck. Im Gegenteil, sie ist ein Schlachtfeld. Hier entscheiden sich zwei starke Individuen. Überdies wollen sie etwas Größeres erschaffen. Dieses ist größer als die Summe ihrer Teile.

Gewiss bietet die Reise zweier ganzer Menschen tiefes Lernen. Sie lehrt uns Wahrheiten, die wir alleine nicht entdecken. Allerdings ist dieser Prozess nur möglich, wenn beide Partner vorbereitet ankommen. Daher müssen sie beitragen wollen. Sie dürfen nicht nur konsumieren.

Wir müssen jedoch klarstellen: Diesen Kampfplatz ohne eigene Basis zu betreten, ist ein großer Fehler. Entscheidend ist, es ist große moralische Täuschung.

Daher ist die einzige Voraussetzung für diese Größe die wirkliche Stärke. Letztendlich, suchen Sie nicht nach einer „fehlenden Hälfte“. Werden Sie ein ganzer Mensch, und finden Sie dann einen anderen ganzen Menschen. Alles andere ist ein Rezept für Elend. Es ist geschrieben von zwei Feiglingen.


Letztes Wort: Der Nutzen der Verletzlichkeit

Tatsächlich kann die Forderung nach „Ganzheit“ vor einer Beziehung lähmend klingen. Sie lässt wenig Raum für menschliche Verletzlichkeit und die Unordnung der Bemühungen. Jedoch ist Struktur nicht das Ziel. Sie ist der Ausgangspunkt. Liebe ist und muss ein mächtiger Lehrer bleiben. Zudem bietet sie Entwicklung. Daher ist das Ziel nicht, perfekt zum anderen zu gelangen. Das Ziel ist, bereit anzukommen. Verletzbarkeit ist Teil der Authentizität. Treten Sie also dem anderen Menschen mit der Verantwortung für Ihr eigenes Leben gegenüber. Haben Sie aber auch den Mut, die Beziehung Sie weiter lehren und entwickeln zu lassen. Dies ist der realistischste und menschlichste Akt wirkliche Stärke.


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